Infoveranstaltung vom 14. Juli 2020 zur Stadtteilentwicklung in Oßweil

Stadt informierte zur „Lorcher Straße“ und dem „Schul-, Kultur- und Sportareal“

Die Stadtverwaltung lud interessierte Bürgerinnen und Bürger vor Ort auf dem „Schul-, Kultur- und Sportareal“ bei der August-Lämmle-Schule ein, um sich über die aktuellen Entwicklungen und die damit verbundenen Bebauungsplanverfahren zu informieren. In Oßweil werden derzeit die beiden Bebauungsplanverfahren „Lorcher Straße“ und „SKS-Areal“ durchgeführt, deren Aufstellung am 17. Juni vom Gemeinderat beschlossen wurde.

Bei der Infoveranstaltung gaben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt, unter anderem aus dem Fachbereich Stadtplanung und Vermessung, sowie die Stadtteilbeauftragte Antworten zu Fragen über den Stand der Planungen. Die Teilnehmer konnten aber auch ihre Anregungen einbringen, denn bis wirklich gebaut wird, werden noch Jahre (nach 2022) vergehen.

Neben der August-Lämmle-Schule sollen rund um das Oßweiler Schloss ein Pflegeheim und eine Kindertagesstätte gebaut werden.
Nach vielen Diskussionen steht auch der Platz für die neue Sporthalle fest. Auf dem Gelände der alten Mehrzweckhalle (die abgerissen wird) und daneben werden Wohnungen gebaut. Eine Sanierung der maroden Halle ist, auch aus Kostengründen, nicht sinnvoll.
Die Teilnehmenden kritisierten unter anderem die Geschosshöhe geplanter Mehrfamilienhäuser oder dass immer mehr Grün zugebaut werde. Die Vertreter der Stadt entgegnete, dass durch die Anordnung der Gebäude ein großer grüner Freiraum – ein Bürgerpark – entstehe.
Auch das Projekt der Wohnungsbau Ludwigsburg in der Lorcher Straße verwandelt vorhandenes Grün in Bauland. Errichtet werden soll ein Gebäude für altersgerechtes Wohnen. Konkrete Nachfragen der Teilnehmenden ergaben, dass sich so mancher vorstellen könnte, dort im Alter eine Wohnung beziehen zu wollen.

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Text: Günther Buchholz
Bilder: Philipp Rösner

Arbeiter gerät in Raupenkette

Arbeiter gerät in Raupenkette

Am Dienstagmorgen den 07.10.2015 kam es gegen 7.40 Uhr in der Westfalenstraße in Ludwigsburg-Oßweil auf einem Lehrerparkplatz der August-Lämmle-Schule zu einem Arbeitsunfall, bei dem ein 34-jähriger Arbeiter schwer verletzt wurde.

Wir reden hier nicht über Peanuts

Wir reden hier nicht über Peanuts

Schul- und Bauausschuss debattieren über eine lange Investitionsliste – Verwunderung über hohe Priorität für Lämmle-Schule.

August Laemmle Schule LuftaufnahmeEtwas eigenartig die Situation: Da wird über 21 Projekte für Schulen und Kitas debattiert, die inzwischen auf rund 150 Millionen Euro taxiert werden und die alle wichtig sind – doch Geld hat die Stadt dafür nicht. Die Beratung also nur ein Scheingefecht, ein absurdes Lustspiel? Zumindest haben die Stadträte im Kulturzentrum die Hauptrolle in diesem Stück zugewiesen bekommen: Sie sollen sagen, in welcher Reihenfolge etwas gemacht wird. Sollten sie nebenbei noch eine Schatzkiste finden, auch nicht schlecht.

Doch so amüsant die Geschichte klingt, sie hat einen ernsten Hintergrund. Ludwigsburg will seine Schulen und Kitas auf Vordermann bringen und hat sich sehr viel vorgenommen. Eine Liste über anstehende Investitionen sollte Klarheit bringen (wir berichteten). Nur wenige Projekte sind anfinanziert, der größte Teil kann erst nach 2025 angegangen werden, so die Befürchtung der Stadträte.

„So was hat man früher bei den Haushaltsberatungen diskutiert“, kritisierte CDU-Stadtrat Reinhold Noz in der gemeinsamen Sitzung des Schulausschusses und des Bauausschusses. „Da fragen wir uns, ob das noch der richtige Weg ist.“ Ausgerechnet Projekte aus dem Bereich Bildung und Betreuung, die so wichtig sind, stehen in der Warteschleife. Und dabei handelt es sich auch um große Kaliber wie das Bildungszentrum West mit Sanierungskosten von 40 bis 60 Millionen.

„Wir reden hier nicht über Peanuts“, stellte denn auch FW-Fraktionschef Reinhardt Weiss fest. Obwohl in Finanzdingen ein Experte, wird ihm, wie er sagt, fast schwindelig angesichts der Zahlen. Dass diese wichtigen Fragen innerhalb von zwei Wochen entschieden werden sollen, hält er für verfehlt. „Die Zeit ist zu knapp.“

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