Zum Hauptinhalt springen

MGLB - Das Kriegsgefangenen-Stammlager VA und ‚Ostarbeiter‘ in Ludwigsburg

Beschreibung

Wegen Erkrankung des Referenten fällt der Vortrag „Das Kriegsgefangenen-Stammlager VA und ‚Ostarbeiter‘ in Ludwigsburg“ am 17. Mai leider aus.
Der Vortrag wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt, den neuen Termin werden wir so bald als möglich bekannt geben.

Es tut uns leid und wir bitten um Ihr Verständnis!

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Kannapin

 

Lange hatte es gedauert, doch 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges erhielten die Überlebenden der „vergessenen Opfergruppe“ der sowjetischen Kriegsgefangenen
eine Anerkennung ihres Leids durch die Bundesregierung.

Doch nach wie vor stellt sich die Frage nach den Dimensionen der auf Ausbeutung und Zwangsarbeit ausgerichteten
Kriegsgefangenenpolitik und welche Verantwortung neben der „großen Politik“ den Kommunen als „lokalen Tatorten“ zukam. In seinem Vortrag möchte Christian Serdarusic
über die Inhalte seiner Recherchearbeit zum Kriegsgefangenlager VA in Ludwigsburg berichten. Im Rahmen eines mittlerweile umfangreichen Projektes zum Gräberfeld X in
Tübingen sind einige Inhalte der Recherchen eingeflossen.

Mittwoch, 17.05.2023, 19:00 Uhr

Christian Serdarusic, Studium der Geschichte und Philosophie an der Eberhardt-Karl Universität Tübingen und Universität Zagreb und seit 2021 Mitglied im Förderverein der Zentralen Stelle zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg.

Der Vortrag findet im Garnisonmuseum Ludwigsburg statt:
Asperger Str. 52
71634 Ludwigsburg

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Standortinformationen

Garnisonmuseum Ludwigsburg

Straße
Asperger Straße 52
Stadt
71634 Ludwigsburg
Bundesland
Baden-Württemberg
Land
Deutschland
Link
https://www.ossweiler.de/milit%C3%A4rgeschichtliche-gesellschaft-ludwigsburg-mglb-e-v.html

Das Garnisonmuseum im Asperger Torhaus in Ludwigsburg zeigt die militärische Vergangenheit des „Schwäbischen Potsdam“ von 1736 bis 1994. In der Dauerausstellung „Soldaten, Regimenter und Kasernen“ erinnern Uniformen, Ausrüstungsgegenstände, Waffen und andere Realien an die einst in Ludwigsburg stationierten Truppen. Mittels Plänen, Bildern und Modellen wird die militärische Bebauung Ludwigsburgs erläutert. Wechselnde Sonderausstellungen mit Themen vor allem der Garnisongeschichte vertiefen den Blick auf die einstige Bedeutung des Militärs für die Stadt Ludwigsburg. Daneben bietet die Militärgeschichtliche Gesellschaft historische Vorträge und Führungen durch die garnisongeschichtliche Vergangenheit der Stadt an.

Auf drei Ebenen werden dem Besucher Zeugnisse der mehr als 260-jährigen Geschichte der Garnison Ludwigsburg präsentiert.

Im Erdgeschoss, das als Vortragssaal genutzt wird, erhält er einen Überblick der Zeit von 1736 bis 1994.

In Text und Bilddokumenten werden die einzelnen Epochen charakterisiert und die wesentlichen Ereignisse aufgezeigt.
Drei Sondervitrinen und die Biografien von vier Ludwigsburger Soldaten ergänzen diesen Teil.

Auf der Zwischenebene werden Aspekte der Kasernenbaugeschichte dargestellt. Das Modell der ältesten Kaserne der Stadt steht im Zentrum.
Am Beispiel des ehemaligen Proviantamtes werden der Bau, die militärische Nutzung und schließlich die Konversion illustriert.
Pläne der „militärischen“ Bau-Epochen ergänzen diesen Teil.

Im Obergeschoss steht die Dauerausstellung in vier Kabinetten im Mittelpunkt. Der Betrachter begibt sich auf eine Zeitreise durch fünf – die Stadt Ludwigsburg nachhaltig prägende – Epochen.

Vom Absolutismus des frühen 18. Jahrhunderts bis zur napoleonischen Zeit mit der Schaffung stehender Heere und ihren Folgen für die Stadt.
Die grundlegenden militärischen Reformen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Königreich Württemberg werden mit ihren Auswirkungen auf Ludwigsburg beleuchtet.
Die Zeit des Kaiserreichs von 1871 bis 1914 mit den Einflüssen Preussens ist die farbigste und bis heute prägendste Phase.
Mit dem 1. Weltkrieg 1914 bis zum Ende des 2. Weltkrieges 1945 spiegeln die Exponate die dramatischen und tragischen Ereignisse bis hin zur Kapitulation wider.
Schließlich ist die Stationierung von Besatzungstruppen und ab 1956 der neuen deutschen Streitkräfte der letzte Akt im Stück „Garnison Ludwigsburg“.

Im Bereich für Sonderausstellungen werden Themen der Dauerausstellung vertieft oder besondere Themen aufgegriffen.